Eckig: Die vielseitigste Form
Rechteckige Badewannen sind aus gutem Grund die am häufigsten gewählte Variante. Sie lassen sich gut in standardisierte Badraumgrundrisse integrieren, passen in Nischen und können seitlich, kopfseitig oder freistehend aufgestellt werden. Ihre klaren Linien fügen sich in moderne und puristisch gestaltete Bäder genauso wie in traditionellere Einrichtungskonzepte. In Längen von 150 bis 180 cm, mitunter auch 190 cm, bieten sie für die meisten Körpergrößen komfortablen Liegeplatz.
Asymmetrische Varianten der Rechteckwanne punkten mit einem erhöhten Rückenbereich auf einer Seite und einer flacheren Liegeposition auf der anderen Seite, wodurch sich der Liegekomfort spürbar verbessert. Wer gerne und oft badet, sollte sich diese Variante unbedingt ansehen und ausprobieren.


Oval: Weiches Design mit viel Liegefläche
Ovale Wannen vermitteln Großzügigkeit und Weichheit. Ihre fließenden Konturen machen sie zum optischen Highlight im Bad und wirken in der Draufsicht weniger voluminös als rechteckige Formen ähnlicher Größe. Besonders als freistehende Badewanne wirkt die ovale Form einladend und klassisch zugleich. Wer einen runden Rücken an einem Ende der Wanne schätzt, der etwas mehr Bewegungsfreiheit für die Schultern erlaubt, liegt mit der ovalen Form richtig.
Rund: Ein Statement, das Platz braucht
Runde Badewannen sind eine gestalterische Ansage. Sie beanspruchen viel Grundfläche und eignen sich daher für großzügigere Bäder oder als einziges Gestaltungselement eines ansonsten reduzierten Raumes. Als Mittelpunkt eines freistehenden Inszenierungskonzepts sind sie unschlagbar, als pragmatische Alltagslösung für kleine Bäder eher ungeeignet.


Eck- und Dreieckswannen: Raumwinkel nutzen
Wandbündig eingebaute Dreiecks- oder Sechseckwannen nutzen Raumwinkel, die sonst ungenutzt blieben. Das klingt nach einem guten Kompromiss, jedoch nicht uneingeschränkt: Die Einstiegshöhe ist bei Eckwannen oft höher, und das Einsteigen fällt damit schwerer. Für jüngere Nutzer:innen kein Problem, für eine Nutzung, die mehreren Generationen gerecht wird, gilt es dies zu bedenken.
Freistehend oder eingebaut?
Unabhängig von der Form stellt sich die Frage: Soll die Wanne eingebaut werden oder freistehen? Freistehende Wannen brauchen mehr Bodenraum rundherum (Reinigung, Optik), wirken aber im Raum leichter und eleganter. Eingebaute Wannen mit Verkleidung brauchen weniger Freifläche und eignen sich besser für kleinere Bäder.
Material entscheidet mit
Die Form einer Wanne ist nur ein Teil der Entscheidung. Acryl ist leicht, warm und in allen Formen gut verarbeitbar. Mineralguss ist schwerer, hochwertiger in der Haptik und deutlich wärmedämmender. Emaillierter Stahl ist kratzfest und pflegeleicht, reagiert aber auf Stöße empfindlicher. In unseren ELEMENTS Ausstellungen in ganz Österreich können Sie verschiedene Materialien und Formen anfassen und miteinander vergleichen, damit Sie die für Ihre Ansprüche optimale Entscheidung treffen können.
